Frauen in der Deutschen Luftfahrt

Sonderausstellung ab 12. September 2020

Messerschmitt Bf-109 G2 im Museum Rechlin

Immer mehr Frauen in der heutigen Zeit erfüllen sich ihren Berufswunsch als Pilotin. Sie sitzen als Flugkapitäninnen in großen Passiermaschinen oder Jagdpilotinnen in Flugzeugen mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit. Was heute selbstverständlich klingt, war in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eher eine Seltenheit und noch viel früher im 18. und 19. Jahrhundert die absolute Ausnahme. Zu einer Zeit, als von gleichen Rechten zwischen Mann und Frau in keinster Weise die Rede war begannen die ersten Frauen, sich diesem waghalsigen Abenteuer hinzugeben.

Die ersten Pilotinnen waren Französinnen wie Élisabeth Tible 1784 (erste Ballonfahrerin), Madleine Sophie Armant, Jeanne Labarosse, Élise Deroche oder Marvie Marvingt, bevor Frauen wie Hélène Dutrieu aus Belgien und Harriet Quimby und Matilde Moisant aus Amerika den Himmel für sich eroberten.

Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts waren es auch deutsche „Heldinnen der Lüfte“, die es ihren männlichen Kameraden gleichtun wollten. Der Weg dahin war steinig – oft wurden die Frauen am Fliegen gehindert und nicht selten wurden ihre Maschinen bewusst sabotiert.

Der Fokus der nachfolgenden Sonderausstellung „Frauen in der deutschen Luftfahrt“ liegt auf den bekanntesten deutschen Flugpionierinnen ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Abwertung der herausragenden Leistungen von Pilotinnen aus anderen Nationen.

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Öffungszeiten
April bis Oktober
täglich 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ostern
Fr bis Mo 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Februar bis März
Mo bis Do 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung. Gruppenführungen führen wir nach Anmeldung durch.
Hunde dürfen ins Museum.

Erwachsene (ab 16) 8,- €
Kinder 3,- €
Familie
(2 Erwachsene, 2 – 5 Kinder) 20,- €
Schwerbehinderte 5,- €
Hund 1,- €
Gruppen (ab 10 Personen)
Erwachsene 7,- €
Führungen 40,- €